Kieferorthopädie für kinder + Jugendliche

Prävention und frühbehandlungen

Statistisch wird etwa bei jedem zweiten Kind eine kieferorthopädische Korrektur notwendig, wenn nicht frühzeitig die Entstehungen von erworbenen Malokklusionen (Zahn- und Kieferfehlstellungen) verhindert werden. Prävention ist der Schlüssel zu einer optimalen Gebissentwicklung. Hier setzen wir an!

 

Lückenhalter

 

Vorzeitiger Milchzahnverlust führt in der Regel dazu, das der nachschiebende bleibende Zahn keinen Platz mehr hat. Das bedeutet dann aufwendige kieferorthopädische Behandlungen oder sogar den Verlust des bleibendes Zahnes.

Das verhindert zuverlässig ein Lückenhalter. Er kann herausnehmbar gestaltet werden oder fest auf die Nachbarzähne geklebt werden.

 

Herausnehmbare Zahnspange

Herausnehmbare Spangen werden zumeist im Wechselgebiss eingesetzt um Zähne zu bewegen, Wachstum zu unterstützen, Zungenfehlfunktionen zu beseitigen oder leichte Formen der Schlafapnoe zu behandeln.

Festsitzende Zahnspange

Klassischerweise werden Brackets als "feste Spange" bezeichnet. Jedoch haben wir eine fast unendlich große Variation von fest sitzenden Geräten, mit denen man sicher ein optimales Behandlungsergebnis erreicht und diedabei auch nicht auffallen müssen.

Wir nehmen uns Zeit

Vor einer kieferorthopädischen Behandlung haben Eltern und Patienten viele Fragen und auch einige Ängste. Wir beraten Sie in vertrauensvoller Umgebung, nehmen uns Zeit, um alle offenen Fragen zu beantworten und gehen altersgerecht auf Ihr Kind ein. Wichtig ist uns eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Denn dadurch können wir Ihr Kind bestmöglich auf die Behandlung vorbereiten und gewährleisten eine erfolgreiche, aktive Zusammenarbeit.

Wir nehmen uns für Sie und Ihr Kind Zeit!

Prävention und Frühbehandlung bei Kindern

Eine kieferorthopädische Behandlung kann bis zu 3 Jahren dauern, wenn die Ursache der Gebissfehlentwicklung nicht frühzeitig erkannt wird. Um eine langjährige Behandlung Ihrem Kind zu ersparen, ist es sinnvoll, die Gebissentwicklung frühzeitig ab dem 3. Lebensjahr zu kontrollieren und bei erkennbaren Fehlentwicklungen mit Kurzbehandlungen bis zu einem Jahr frühzeitig zu korrigieren.

Kleine präventive Maßnahmen mit großer Wirkung:

 – Mundvorhofplatten, Face Former bei Habits, wie z.B. Daumenlutschen, und habitueller Mundatmung (verhindert Kreuzbiss und einen offenem Biss)

 – Lückenhalter zum Sichern der Stützzonen bei frühzeitigem Verlust eines Milchzahns, z.B. durch Karies (führt ansonsten zu einem Einbruch der Stützzone und zu Durchbruchstörung der nachrückenden, bleibenden Zähne und zur Gebissfehlentwicklung insgesamt). 

– Kreuzbissbehandlungen mit Gaumennahterweiterung zur skelettalen Nachentwicklung des zu schmalen Oberkiefers

– Aktive Platten zur Normalisierung des Zahndurchbruchs während des Wechselgebisses oder bei Zahnengstand (kann zu Karies, Zahnfleischenzündungen mit Ausfall der bleibenden Zähne führen).

– myofunktionale Therapie udn Trainingsprogramm, z.B. bei Zungen-, Lippepressen, Wangenbeißen oder Bleistiftkauen in Zusammenarbeit mit Logopäden bei funktionellen Störungen der Zunge, Gesichts- und Kaumuskulatur mit negativen Einflüssen auf die Gebissentwicklung.

– Frontzahnschutz bei Sportaktivitäten wie Klettern, Radfahren, Rugby oder beim Trompetenspielen. 

Funktionskieferorthopädische Geräte für Kinder + Jugendliche

Im Milchgebiss und Wechselgebiss noch während der Wachstumsphase der Kinder sind herausnehmbare Zahnstange erstes Mittel der Wahl. In der Wachstumsphase sind die Kiefer noch bereit für skelettale Umformungen. Sind Ober- und Unterkiefer skelettal nicht optimal zueinander gewachsen, z.B. der Oberkiefer liegt vor oder hinter dem Unterkiefer, offener Biss, Tiefbiss, Schmalkiefer mit Kreuzbiss oder Deckbiss, können funktionskieferorthopädische (FKO-) Geräte das Wachstum und damit die Positionen der Kiefer zueinander, normalisieren. 

Die FKO-Geräte (Bionator, Aktivator, Funktionsregler nach Fränkel) liegen lose im Mund und korrigieren passiv durch die eigene Kau- und Gesichtsmuskulatur das Kieferwachstum. Die FKO-Geräte sind besonders wirksam im Milch- und Wechselgebiss und biologisch sowie schonend auf das Kieferwachstum und Gebissentwicklung Ihres Kindes ausgerichtet.

Herausnehmbare, aktive Zahnspangen für Kinder + Jugendliche

Im Milchgebiss und Wechselgebiss noch während der Wachstumsphase der Kinder sind herausnehmbare Zahnspangen erstes Mittel der Wahl. Bestehen Zahnfehlstellungen, wie z.B. im Rahmen von geringem Zahnengstand/Zahnlücken wie Schneidezahnlücken, vorzeitig verlorene Milchzähne, Zahnverlust bei Unfall, kommen herausnehmbare, aktive Platten zum Einsatz. Diese übertragen geringe Kräfte auf die einzelnen Zähne und korrigieren so aktiv begrenzt die Zähne mit Kippbewegungen im Zahnbogen in die richtige Position. Allerdings werden die Kräfte nur übertragen, wenn die Spange getragen wird. Deshalb ist der Kieferorthopäde auf die Mitarbeit Ihres Kindes angewiesen. 

Ohne Mitarbeit kein Erfolg!

Festsitzende Zahnspange für Kinder + Jugendliche

Bei Zahnfehlstellungen im späten Wechselgebiss und bleibenden Gebiss kommen überwiegend festsitzende Geräte zum Einsatz. Mit den festsitzenden Geräten können in allen drei Dimensionen die Zähne einzeln, kontrolliert und aktiv in den Zahnbögen körperlich bewegt werden. Der Kieferorthopäde hat mit diesen Geräten die optimale Behandlungsmöglichkeit, die Zähne schnell, effektiv und schonend in die richtige Positionen zu bewegen. Vorteilhaft ist, dass eine kontinuierliche Kraftübertragung auf die Zähne 24/7 vorliegt. Der Kieferorthopäde ist nicht auf die Mitarbeit beim Tragen der festen Spange angewiesen. Allerdings ist die Mundhygiene das A und O für den Erfolg der Behandlung. 

Regelmäßiges Zähneputzen ist notwendig!

 

Mini-Speed-Brackets

Die Zähne werden über Brackets bewegt, die in der Mitte  eine Führungsleiste (Slot) haben, durch die ein elastischer Bogen eingelegt ist und mit Kunstoffringen befestigt wird. Bei Brackets handelt es sich um kleine Riegeln, die auf die vordere Zahnfläche befestigt werden. Je kleiner die Brackets, umso so einfacher die Mundhygiene und schneller die Zahnbewegung infolge verminderter Reibung. Deshalb verwenden wir ausschliesslich die Minibrackets oder Speed-Brackets für schnelle und schonende Behandlungen. Im Rahmen der Kooperation von Prognath mit der AOK, TK, BKK BMW und SVLFG werden die Minibrackets übernommen. Für alle anderen gesetzlichen Krankenkassen sind die Minibrackets mit einem Aufpreis verbunden.

 

Keramik-Speed-Brackets

Die Keramik-Brackets beinhalten alle Vorteile der Mini-Speed-Brackets, sind jedoch durchsichtig und erscheinen in Zahnfarbe. Für alle gesetzlichen Krankenkassen sind die durchsichtigen Keramik-Speed-Brackets mit einem Aufpreis verbunden.

 

Bio-Bite-Corrector

Während des pubertären Wachstumsschubs besteht die beste Möglichkeit, das Kieferwachstum mit FKO-Geräten [hier Link] zu korrigieren. Allerdings kann diese Wachstumsphase verpasst werden. Danach liegt nur noch ein geringes Restwachstum vor. Durch Einsatz des Bio-Bite-Correctors kann trotzdem eine Kieferwachstumskorrektur durchgeführt werden. Die Geräte wirken 24/7. Für alle gesetzlichen Krankenkassen sind die Bio-Bite-Corrector mit einem Aufpreis verbunden.

 

Miniimplantaten - Skelettale Verankerung

Kontrollierte Bewegungen der Zähne in den Zahnbögen erfordern Verankerungen, um Kräfte gezielt in eine Richtung übertragen zu können. Nach dem Grundsatz der Mechanik Actio = Reactio erfolgen Kraftübertragungen immer in zwei Richtungen. Häufig wird jedoch beabsichtigt, die kieferorthopädischen Kräfte nur in eine Richtung anzuwenden und die Gegenkräfte auszuschalten. Hier kommen erfolgreich Mini-Implantate zum Einsatz, die in den Kieferknochen befestigt werden und die entgegengesetzten Kräfte skelettal ausschalten (Skelettale Verankerung). Dies verkürzt die kieferorthopädische Behandlungszeit beträchtlich. Weiterer Vorteil ist, dass häufig die Extraktion von bleibenden. Zähnen vermieden werden können. Für alle gesetzlichen Krankenkassen sind die Bio-Bite-Corrector mit einem Aufpreis verbunden.

Sichere, gezieltere, schnellere und häufig extraktionsfreie Behandlung!

 

Unsichtbare Zahnspangen für Kinder +Jugendliche

Kontrollierte Zahnbewegungen sind auch mittels Kunstoffschiene (Alignern) möglich, die so gut wie unsichtbar sind. Die Aligner sind herausnehmbar, so dass die Tragezeit den persönlichen Möglichkeiten angepasst werden kann. Die Mindesttragezeit pro Tag beträgt 14 Stunden, um eine optimale und schnelle Behandlung zu gewährleisten. Die Schienen bestehen aus hauchdünner Folie, die ähnlich einer Knirscherschiene auf die Zähne aufgesetzt werden.

Die kontrollierten Bewegungen der Zähne erfolgt über eine Abfolge von Alignern, die für Ihr Kind durch einen Computer individuell und passgenau vorausberechnet und hergestellt werden. Sie erhalten von uns eine Abfolge von Schienen, die Sie für gewöhnlich alle 14 Tage wechseln. Die Abfolge wird durch eine fortlaufende Nummerierung sicher gestellt. Der Behandlungsverlauf wir in regelmäßigen Abständen in unsere Praxis kontrolliert. Der Tragekomfort und das „fast Nichtsichtbare“ kann durch andere Behandlungsmittel kaum erreicht werden. Für alle gesetzlichen Krankenkassen sind die Aligner mit einem Aufpreis verbunden.

Die Mundhygiene ist ganz einfach, jedoch nur regelmäßiges Tragen führt zum Erfolg!

 

Schnarcherschienen

Als Schnarcherschienen werden im allgemeinen herausnehmbare Geräte bezeichnet, die durch Vorverlagerung des Unterkiefers den Zungen- und Rachenraum vergrößert. Durch die Vorverlagerung des Unterkiefers wird der Zungengrund angespannt und somit die Zunge nach vorne gezogen. Damit können auch leichte Formen der Schlafapnoe behandelt werden. 

Schwere Formen der Schlafapnoe behandeln wir mit Dysgnathie-Operationen.

In enger Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt stellen wir für Sie die Schnarcherschienen her, kontrollieren sie und passen sie bei Bedarf an. 

Eine eng abgestimmte Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt ist unerlässlich!

 

Oft gefragt zum Thema Zahnspange für Kinder + Jugendliche

Der Weg zum Kieferorthopäden soll schon ab drei Jahren mit einer Kontrolle beginnen. 

Der Kieferorthopäde kann schnell erkennen, ob das Kieferwachstum und die Zahnentwicklung auf dem guten Weg sind. In der Regel erfolgt ein Kontrollbesuch entsprechend des vom Kieferorthopäden festgesetzten Kontrollintervalls. Damit verpassen Sie keine Gebissfehlentwicklung Ihres Kindes. 

Falls eine Gebissfehlentwicklung festgestellt werden sollte, werden geeignete kieferorthopädische Maßnahmen im Rahmen der Prävention [hier Link] durchgeführt, um die Natur in die richtige Richtung zu steuern. Auf diese Weise können spätere, langwierige kieferorthopädische Behandlungen vermieden werden. 

Schwerwiegende Gebissfehlentwicklungen sollten bereits im frühen Kindesalter therapiert werden. Es kann daher notwendig sein, dass eine erste Behandlung schon im Milch- bzw. im frühen Wechselgebiss zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr als sog. Frühbehandlung begonnen wird.

Die Kontrolluntersuchungen und notwendigen Behandlungen im Rahmen der Prävention und Kurzbehandlungen werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Wurde der Zeitpunkt der Prävention von erworbenen Malokklusionen verpasst oder liegen genetische, unbeeinflussbare Ursachen zugrunden, wird ein kieferorthopädische Behandlung in der Regel ab der späten Wechselgebissphase, ca. ab dem 10. Lebensjahr durchgeführt. Der Behandlungszeitpunkt richtet sich nach der Zahn- und Kieferfehlstellung. 

Die Milchzähne haben die Aufgabe, den Platz für die bleibenden Zähne im Zahnbogen freizuhalten. Führt ein frühzeitiger Milchzahnverlust durch Traumata (Unfall) oder Karies zu Lücken, sollte umgehend ein Lückenhalter eingesetzt werden, um den nachfolgenden bleibenden Zahn den Platz zu gewährleisten. Erfolgt dies nicht, können die hinteren Zähne nach vorne wandern und später im bleibenden Gebiss zu einem erheblichen Platzmangel führen.

Nehmen wir uns die Zeit. Eine detaillierte Befundaufnahme und Darstellung des Fehlbisses ihres Kindes ist die wichtigste Grundlage für eine geeignete Auswahl der Therapiemittel und somit das erfolgreiche Erreichen des Behandlungszieles. Wir greifen auf ein umfangreiches Behandlungsrepertoire zurück und entscheiden uns mit Ihnen und Ihrem Kind zusammen für den bestmöglichen Weg.

Gesetzliche Regelgrundversorgung:Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung haben nach § 29 SGB V einen Anspruch auf eine kieferorthopädische Behandlung. Der Anspruch besteht in medizinisch begründeten Indikationsgruppen (KIG) [Link], bei denen eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die sowohl das Kauen, das Beißen oder Sprechen beeinträchtigt. Bei dem Leistungsanspruch handelt es sich um eine Regelgrundversorgung. Auf die Leistung besteht dann ein Rechtsanspruch, wenn diese für Versicherte medizinisch begründet sind.

Altersgrenze

Der Anspruch auf die kieferorthopädische Behandlung besteht grundsätzlich nur für die Versicherten, die bei Beginn der Behandlung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In Ausnahmefällen könne auch Leistungen in Anspruch genommen werde, wenn eine kombiniert kieferorthopädische-kieferchirurgische Behandlung notwendig wird; dazu muss das skeletale Wachstum abgeschlossen sein, was meist erst nach dem 18 Lj. der Fall ist.

Eigenanteil des Versicherten

Nach § 29 Abs. 2 SGB V müssen Versicherte einen Anteil von 20 Prozent der Kosten als Eigenanteil leisten. Der Eigenanteil ist an den Vertragszahnarzt zu entrichten und wir von ihm vierteljährlich in Rechnung gestellt.

Sofern mindestens zwei Kinder mit ihrem Erziehungsberechtigten in einem gemeinsamen Haushalt leben, ist für das zweite und jedes weitere Kind nur noch ein Eigenanteil von 10 Prozent zu leisten.

IhreNach erfolgreichen Abschluss der Behandlung wird Ihnen der Eigenanteil von Ihrer Krankenkasse zurückerstattet.

Krankenkassenwechsel während der kieferorthopädischen Behandlung

Da sich eine kieferorthopädische Behandlung über mehrere Jahre erstrecken kann (in der Regel muss mit einem Zeitraum von etwa drei bis vier Jahren gerechnet werden), kommt es in der Praxis öfters vor, dass während der Behandlung ein Wechsel der Krankenkasse erfolgt. In diesem Fall übernimmt die neu zuständige Krankenkasse die weitere Leistung für die kieferorthopädische Behandlung. Die Leistungshöhe (80 Prozent oder 90 Prozent) je nach Eigenanteil wird dabei unverändert weitergeführt. Die Behandlung Ihres Kindes geht unabhängig davon, ohne Zeitverzögerung weiter!

Die Erstattung des Eigenanteils erfolgt nur von der Krankenkasse, die bei Abschluss der Behandlung zuständig ist. Von dieser werden die Eigenanteile an Sie zurückerstattet, die während der gesamten kieferorthopädischen Behandlung von Ihnen bezahlt wurde.

 

In der Kieferorthopädie gibt es neben der Regelgrundversorgung der gesetzlich Versicherte private Zusatzleistungen oder auch Ausservertragliche Leistungen (AVL) genannt. AVL ergänzen eine kieferorthopädische Behandlung, um die Behandlung schneller, komfortabler und vor allem unabhängiger von der Mitarbeit Ihres Kindes zu machen. Diese Leistungen stellen wir Ihnen vor und können auf Wunsch individuell ausgesucht werden. Es besteht hierzu keine Verpflichtung, Sie entscheiden. Wenn Sie sich für AVL entscheiden, erhalten Sie von uns eine übersichtliche Kostenaufstellung, die für uns verbindlich ist, d.h. es wird garantiert nicht teurer. Verlassen Sie sich darauf und fragen Sie einfach nach.

Wir bieten folgende private Zusatzleistungen oder AVL an:

– Bracketumfeldversiegelung zur Vermeidung von Karies und Verfärbungen der Zähne

– Mini Speed Brackets für eine wesentlich einfachere Mundhygiene und schnelleren Zahnbewegungen

– Keramik Speed Brackets, die neben den Vorteilen der Mini Speed Brackets zudem fast unsichtbar sind

– Supraelastische Bögen für geringe, schonende und somit annähernd schmerzfreie Kräfte auf die Zähne

– Miniimplantate zur maximalen, skelettalen Verankerung

– Festsitzende Hilfsmittel zur Lage Korrektur des sagitalen Unterkiefers (Sagital developing System oder BioBiteCorrector)

– Behandlung mit durchsichtigen Schienen, z.B. Invisalign

– Festsitzende, nicht sichtbare Retainer

Seit 2004 ist Prognath ein Kooperationsmodell mit den Krankenkassen AOK Bayern [Link:???], TK [Link:???], BKK BMW [Link:???], SVLFG [Link:???] eingegangen. Damit konnte erreicht werden, dass Prognath gesetzlich versicherte Patienten der Kooperationskassen auch mit kieferorthopädischen Geräten behandeln darf, die nicht zu der Regelgrundversorgung gehören. Diese Geräte werden in der Regel als AVL [Link dorthin] bei gesetzlich Versicherten gegen private Zuzahlung angeboten oder bei Privatpatienten von privaten Krankenkassen vergütet. 

Prognath erweitert sein Behandlungsspektrum speziell bei seinen Patienten der Kooperationskassen um die Geräte der AVL [Link dorthin]. Somit können den Patienten der Kooperationskassen im Rahmend des Kooperationsmodells die Vorteile der AVL-Geräte ermöglicht werden. 

Ausnahme sind Behandlungen mit unsichtbaren Schienen von Invisalign [Link dorthin], die private Zusatzleistung bei Kassenpatienten bleiben.

Haben Sie noch Fragen dazu? Rufen Sie uns einfach an! 

Daumen lutschen sollte spätestens bis zum 6.Lebensjahr abgestellt sein, da es sonst zu dauerhaft offenen Bissen führen kann. Wir haben dazu mehrere Möglichkeiten, schnell und effizient zu helfen. Dazu verwendet man entweder ein Mundvorhofplatte oder ein Lutschpelotte, die fest eingesetzt wird und dass Lutschhabit in kürzester Zeit beseitigt.

Quälen Sie sich nicht, lassen Sie uns machen! 

Schnarchen und /oder eine habituelle Mundatmung ist häufig ein Zeichen für einen zu schmalen Oberkiefer. Ein hoher Gaumen ist ein sicheres Zeichen und Ihr Kind kann nur schlecht Luft durch die Nase bekommen, da der Gaumen den Boden der Naseneingangshöhle bildet. Polypenbildung, Innenohrentzündungen und Hustenreize sind häufige Begleiterscheinungen.

Eine Erweiterung der skelettalten Oberkiefers mittels eine Gaumennahterweiterung hilft hier in den allermeisten Fällen.

Achten Sie auf eine Kreuzbiss (Link) !

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